Ritual 01 · Hobelrasur

Die Hobelrasur.

Gründlich, kontrolliert und hautschonend: Mit guter Vorbereitung und wenig Druck wird aus dem Rasierhobel ein präzises Werkzeug für den Alltag.

Rasierschaum wird mit einem Rasierpinsel aufgeschlagen

Eine gute Hobelrasur beginnt lange vor dem ersten Zug. Wärme, stabiler Schaum und eine ruhige Führung schützen die Haut.

01

Haut und Barthaar vorbereiten

Das Gesicht mit warmem Wasser reinigen. Wärme macht das Barthaar weicher; der Hobel kann es dadurch leichter und mit weniger Reibung schneiden.

03

Den Hobel führen

Einen Rasierhobel ungefähr im 30-Grad-Winkel ansetzen. Kurze Züge, kaum Druck und regelmäßiges Ausspülen geben Kontrolle.

04

In Durchgängen rasieren

Zuerst mit der Wuchsrichtung arbeiten. Bei Bedarf erneut einschäumen und quer zum Strich rasieren. Gegen den Strich erst, wenn die Haut diese Technik gut verträgt.

05

Haut beruhigen

Schaumreste mit kühlem Wasser entfernen, trocken tupfen und eine milde, alkoholarme Pflege auftragen. Reiben reizt frisch rasierte Haut unnötig.

06

Werkzeug pflegen

Klinge, Kopf und Griff gründlich ausspülen. Den Pinsel locker ausschlagen und frei trocknen lassen; passende Halter und Klingen halten den Platz geordnet.

Die wichtigste Regel

Der Hobel arbeitet mit seinem Eigengewicht. Mehr Druck macht die Rasur selten gründlicher, erhöht aber das Risiko für Reizungen.

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